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Lago Nero

Heute haben wir unsere Grenzen ausgetestet. Die Tour 16 in unserem Wanderführer preist den Lago Nero als einen "idyllischen Bergsee in grandioser Landschaft". Was er definitiv auch ist. Allerdings trennen einen 649 Höhenmeter von dieser Idylle. Und eines vorneweg: Es ist relativ schwierig nach diesen Höhenmetern noch die nötige Empathie aufzubringen um diese Idylle so halbwegs aufzunehmen.
Der Höhenunterschied von in Summe 1300m will in 12km Strecke bezwungen werden. Da ändert es nichts ob Sonne scheint oder Gewitter mit Hagel angesagt ist. Bei uns war es letzteres.
Als wir nach dem erschöpfendem Aufstieg am See angekommen waren, hatten wir es uns kurz bequem gemacht um die nassen Klamotten etwas zu trocken. Ss hatte kurz vor dem See zu regnen begonnen und so waren wir froh etwas trocknen zu können.
Kaum begannen wir den Abstieg ging das ganz große Kino los. Sound in 3D spielte das Donnern was in den Felswände die entsprechenden Surround Effekte erzeugte. Dazu gab es Hagel und Regen im Klettersteig.
Eigentlich sind wir in einem Bachlauf heruntergestiegen.
Wir sind uns jedenfalls ganz sicher das morgen etwas Ruhe auf dem Kinoprogramm steht.




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